Also ich kann es ja gar nicht glauben, daß bei einem sooo großen Kuchen jemand noch mehr haben möchte.
Beteiligt sollen die großen Dämmstoffhersteller für Polystyrol sein.
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Preisabsprachen soll es geben?
Lehmputz, Tonputz, Emoton, Biologische Baustoffe
Dämmstoffhersteller,
Dämmstoffindustrie,
Polystyrol,
Preisabsprachen
Donnerstag, 21. Juli 2011
Innendämmung - warum nicht?
Im folgenden Link ist eine Diskussion zum Thema Innendämmung enthalten,
an welcher ich mich auch beteiligen musste.
Hier mein Kommentar:
Obwohl ich aus Verarbeitungsgründen kein Fan von Schilfdämmplatten wie auch Stuckaturschilf bin, ist es dennoch denkbar so zu dämmen. Im Film wird das Thema Fensterlaibung sträflich vernachlässigt. Genau diese sollte sehr sorgfältig ausgeführt werden, da sie meiner Erfahrung nach das meiste potentielle Gefahrenpotential einer Innendämmung birgt.
Wo wir bei einer der am weitest verbreiteten Nacherzählungen in der Baubranche sind:
"Innendämmung ist Teufelswerk und ja sooo heikel wegen...Taupunkt...muss ja sooo speziell und genau ausgeführt werden...
Außendämmungen nicht? Ich kenne persönlich nur einen wirklichen Schadensfall durch Innendämmung (ausgenommen Dachschäden, die ja eigentlich genau genommen auch alle Innendämmungen darstellen), welcher durch einen Bauherrn selbst verschuldet wurde. Demgegenüber kann ich aber aus dem Stegreif bestimmt 30 Baustellen mit Aussendämmungen nennen, welche schlecht, unprofessionell und auch die Durchführungen und Anschlüsse zu wünschen lassen und demnach teils ganz ordentliche Schäden verursachten.
Damit wird Bauherrn nur unnötig Angst gemacht, die meiner Meinung nach unbegründet ist. Ich kenne die Bauvorschriften in Deutschland nicht, nehme jedoch an, daß sie sich von den österreichischen nur marginal unterscheiden.
Bei uns schuldet ein Handwerker eine Leistung nach Regeln der Baukunst bzw. der vorherrschenden Normen und Vorschriften.
Einen riesigen Vorteil hat jedoch die diffussionsoffene Bauweise allemal.
Wenn Tauwasser ausfällt, so habe ich sie eigentlich immer dort gesehen, wo jemand meinte durch eine Folie (Plastiksackerl) Bauteile von möglicher Feuchtigkeit abzusperren.
Kann diese Feuchtigkeit in den Wänden durch alle Bauteile hindurch und im Raum von Tonputz oder Lehmputz "abgelüftet" werden, so wird eine Innendämmung nie Probleme bereiten.
Mein Favorit beim Aufbau ist vom Ziegelmauerwerk nach innen:
1. Klebeabsorberputz mit dem die Platten geklebt werden
Besteht aus Tonputz und ist ähnlich einem Lehm Grobputz mit
hohem Faseranteil.
2. Holzweichfaserplatten die nur mit dem Holzeigenen Harz (Lignin)
verpresst sind. Wir verwenden zB. EMOTherm mit mindeststärke 4cm,
damit mit min. 1cm Putz auch die Dosen untergebracht werden können.
außerdem ist diese Plattenstärke (so wegen Förderungen nicht ein be-
stimmter noch besserer Wert erreicht werden soll/muss) ein guter
Kosten / Nutzen Kompromiss. Bezüglich Verarbeitung, Putzmaterial
Verbrauch, Dämmwert und Schallschutz ist sie dem Schilf jedenfalls
überlegen.
3. Lehmputz oder Tonputz - je nachdem wie gut das Material sein soll.
Ach ja da wäre dann ein Satz der ja mittlerweile in jedem Forum einem um die Ohren geschmissen wird, der sich erlaubt von diffussionsoffen oder gar "atmen" zu sprechen. Ja, es gibt genau genommen keinen Wandaufbau und auch keinen Baustoff der Kiemen oder Lungen hat. Ich verstehe auch, daß es sehr verlockend ist als Profi, Gelehrter oder Experte für eigentlich eh alles, sein Wissen mit der Welt zu teilen, aber bitte seid´s doch nicht päpstlicher als der Papst und denkt´s Euch das wären alle Kinder die es noch nicht besser ausdrücken können - was Sie meinten haben ja eh alle verstanden, oder nicht?
Im folgenden Link ist eine Diskussion zum Thema Innendämmung enthalten,
an welcher ich mich auch beteiligen musste.
Hier mein Kommentar:
Obwohl ich aus Verarbeitungsgründen kein Fan von Schilfdämmplatten wie auch Stuckaturschilf bin, ist es dennoch denkbar so zu dämmen. Im Film wird das Thema Fensterlaibung sträflich vernachlässigt. Genau diese sollte sehr sorgfältig ausgeführt werden, da sie meiner Erfahrung nach das meiste potentielle Gefahrenpotential einer Innendämmung birgt.
Wo wir bei einer der am weitest verbreiteten Nacherzählungen in der Baubranche sind:
"Innendämmung ist Teufelswerk und ja sooo heikel wegen...Taupunkt...muss ja sooo speziell und genau ausgeführt werden...
Außendämmungen nicht? Ich kenne persönlich nur einen wirklichen Schadensfall durch Innendämmung (ausgenommen Dachschäden, die ja eigentlich genau genommen auch alle Innendämmungen darstellen), welcher durch einen Bauherrn selbst verschuldet wurde. Demgegenüber kann ich aber aus dem Stegreif bestimmt 30 Baustellen mit Aussendämmungen nennen, welche schlecht, unprofessionell und auch die Durchführungen und Anschlüsse zu wünschen lassen und demnach teils ganz ordentliche Schäden verursachten.
Damit wird Bauherrn nur unnötig Angst gemacht, die meiner Meinung nach unbegründet ist. Ich kenne die Bauvorschriften in Deutschland nicht, nehme jedoch an, daß sie sich von den österreichischen nur marginal unterscheiden.
Bei uns schuldet ein Handwerker eine Leistung nach Regeln der Baukunst bzw. der vorherrschenden Normen und Vorschriften.
Einen riesigen Vorteil hat jedoch die diffussionsoffene Bauweise allemal.
Wenn Tauwasser ausfällt, so habe ich sie eigentlich immer dort gesehen, wo jemand meinte durch eine Folie (Plastiksackerl) Bauteile von möglicher Feuchtigkeit abzusperren.
Kann diese Feuchtigkeit in den Wänden durch alle Bauteile hindurch und im Raum von Tonputz oder Lehmputz "abgelüftet" werden, so wird eine Innendämmung nie Probleme bereiten.
Mein Favorit beim Aufbau ist vom Ziegelmauerwerk nach innen:
1. Klebeabsorberputz mit dem die Platten geklebt werden
Besteht aus Tonputz und ist ähnlich einem Lehm Grobputz mit
hohem Faseranteil.
2. Holzweichfaserplatten die nur mit dem Holzeigenen Harz (Lignin)
verpresst sind. Wir verwenden zB. EMOTherm mit mindeststärke 4cm,
damit mit min. 1cm Putz auch die Dosen untergebracht werden können.
außerdem ist diese Plattenstärke (so wegen Förderungen nicht ein be-
stimmter noch besserer Wert erreicht werden soll/muss) ein guter
Kosten / Nutzen Kompromiss. Bezüglich Verarbeitung, Putzmaterial
Verbrauch, Dämmwert und Schallschutz ist sie dem Schilf jedenfalls
überlegen.
3. Lehmputz oder Tonputz - je nachdem wie gut das Material sein soll.
Ach ja da wäre dann ein Satz der ja mittlerweile in jedem Forum einem um die Ohren geschmissen wird, der sich erlaubt von diffussionsoffen oder gar "atmen" zu sprechen. Ja, es gibt genau genommen keinen Wandaufbau und auch keinen Baustoff der Kiemen oder Lungen hat. Ich verstehe auch, daß es sehr verlockend ist als Profi, Gelehrter oder Experte für eigentlich eh alles, sein Wissen mit der Welt zu teilen, aber bitte seid´s doch nicht päpstlicher als der Papst und denkt´s Euch das wären alle Kinder die es noch nicht besser ausdrücken können - was Sie meinten haben ja eh alle verstanden, oder nicht?
Lehmputz, Tonputz, Emoton, Biologische Baustoffe
Holzweichfaserplatten Dämmung,
Innendämmung,
keine giftigen Zusätze Voc Emoton Lehmputz Tonputz
Donnerstag, 30. Juni 2011
Wandheizung oder Radiator?
Wandheizung oder Radiator?
Der tatsächlich niedrigere Energieverbrauch von Bauteilkonditionierungsystemen , zu denen auch Wandheizungen zählen, lässt sich beweisen, wenn man zur Berechnung der Heizlast die realitätsnahe Berechnungsmethode einer Finiten-Element-Modellierung heranzieht. Damit können im Gegensatz zur gängigen U-Wertberechnung komplexe Hydrothermische Vorgänge im Raum und in den Bauteilen simuliert werden. Wichtige Parameter, wie etwa Wärme-und Feuchtespeicherverhalten der Bauteile fließen in dieses Rechnungsmodell ebenfalls ein.
Dabei zeigt sich: die Zahl ist nicht - wie in fast allen Tabellen angegeben - eine Stoffkonstante, sondern eine Feuchte-und wärmeabhängige Variable. Denken Sie an den Unterschied ob sie bei -10 °C warme und trockene Socken oder kalte und feuchte Socken tragen. Die Oberflächentemperaturen der Innenseite von Gebäuden liegen bei Konfektionsheizungssystemen abseits der Heizkörpern unter der Lufttemperatur. Trifft nun warme Luft die erheblichen Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen kann, auf die kalten Bauteiloberflächen, entsteht Kondensat, das die Bauteile dauerhaft durchfeuchtet.
Dagegen dämmen durch Wandheizung gleichmäßig (auch in den Raumecken) erwärmte und damit trockene Raumhüllen deutlich besser. Der Heizeffekt von Wandheizungen beruht in erster Linie auf Infrarotstrahlung, die wie die Sonne unmittelbar auf den menschlichen Körper wirkt, ohne damit die Luft übermäßig zu erwärmen. Eine Lufttemperatur von nur 17 °C wird dann nicht mehr als zu kühl empfunden. Eine Reduktion der Lüftungswärmeverluste ist damit ein weiterer energiesparender Effekt.
Die für Niedertemperaturradiatoren erforderlichen 35 °C Vorlauftemperatur können bei großflächigen Wandheizungen auf bis zu 20 °C gesenkt werden, was den Einsatz von Wärmepumpen besonders effizient macht.
Zuletzt sollte man auch eine Ökobilanz des gesamten Heizungssystems nicht außer Betracht lassen: in den aus Metall gefertigten großflächigen Platten- bzw. Niedertemperaturradiatoren steckt ein deutlich höherer Primärenergieanteil als im Rohrmaterial einer Wandheizung.
Prof. DI. Dr. Friedrich IDAM
Der tatsächlich niedrigere Energieverbrauch von Bauteilkonditionierungsystemen , zu denen auch Wandheizungen zählen, lässt sich beweisen, wenn man zur Berechnung der Heizlast die realitätsnahe Berechnungsmethode einer Finiten-Element-Modellierung heranzieht. Damit können im Gegensatz zur gängigen U-Wertberechnung komplexe Hydrothermische Vorgänge im Raum und in den Bauteilen simuliert werden. Wichtige Parameter, wie etwa Wärme-und Feuchtespeicherverhalten der Bauteile fließen in dieses Rechnungsmodell ebenfalls ein.
Dabei zeigt sich: die Zahl ist nicht - wie in fast allen Tabellen angegeben - eine Stoffkonstante, sondern eine Feuchte-und wärmeabhängige Variable. Denken Sie an den Unterschied ob sie bei -10 °C warme und trockene Socken oder kalte und feuchte Socken tragen. Die Oberflächentemperaturen der Innenseite von Gebäuden liegen bei Konfektionsheizungssystemen abseits der Heizkörpern unter der Lufttemperatur. Trifft nun warme Luft die erheblichen Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen kann, auf die kalten Bauteiloberflächen, entsteht Kondensat, das die Bauteile dauerhaft durchfeuchtet.
Dagegen dämmen durch Wandheizung gleichmäßig (auch in den Raumecken) erwärmte und damit trockene Raumhüllen deutlich besser. Der Heizeffekt von Wandheizungen beruht in erster Linie auf Infrarotstrahlung, die wie die Sonne unmittelbar auf den menschlichen Körper wirkt, ohne damit die Luft übermäßig zu erwärmen. Eine Lufttemperatur von nur 17 °C wird dann nicht mehr als zu kühl empfunden. Eine Reduktion der Lüftungswärmeverluste ist damit ein weiterer energiesparender Effekt.
Die für Niedertemperaturradiatoren erforderlichen 35 °C Vorlauftemperatur können bei großflächigen Wandheizungen auf bis zu 20 °C gesenkt werden, was den Einsatz von Wärmepumpen besonders effizient macht.
Zuletzt sollte man auch eine Ökobilanz des gesamten Heizungssystems nicht außer Betracht lassen: in den aus Metall gefertigten großflächigen Platten- bzw. Niedertemperaturradiatoren steckt ein deutlich höherer Primärenergieanteil als im Rohrmaterial einer Wandheizung.
Prof. DI. Dr. Friedrich IDAM
Lehmputz, Tonputz, Emoton, Biologische Baustoffe
Radiatoren,
Wandheizung,
Wandheizungen
Sonntag, 6. März 2011
Donnerstag, 25. November 2010
Ich gratuliere der Firma Austroth... zur Erlangung des Umweltzeichens:
Dieser Dämmstoff wird mit Luft als Zellinhalt produziert und hat daher hervorragende ökologische Eigenschaften. So wurde Austrotherm XPS TOP mit dem Umweltzeichen des Umweltministerium für besonders umweltfreundliche Produkte ausgezeichnet.
So unglaublich umweltfreundlich sind Erdölprodukte dieser Firma, daß es einem die Sprache verschlägt.
Im Report war ein Beitrag über diesen "Nonsens" zu sehen.
Was soll ich meinen Kunden sagen, die mich nach zertifizierten Produkten fragen, da Sie umweltbewusst bauen wollen?
Die Richtlinien zur Erlangung des Umweltzeichens:
Dieser Dämmstoff wird mit Luft als Zellinhalt produziert und hat daher hervorragende ökologische Eigenschaften. So wurde Austrotherm XPS TOP mit dem Umweltzeichen des Umweltministerium für besonders umweltfreundliche Produkte ausgezeichnet.
So unglaublich umweltfreundlich sind Erdölprodukte dieser Firma, daß es einem die Sprache verschlägt.
Im Report war ein Beitrag über diesen "Nonsens" zu sehen.
Was soll ich meinen Kunden sagen, die mich nach zertifizierten Produkten fragen, da Sie umweltbewusst bauen wollen?
Die Richtlinien zur Erlangung des Umweltzeichens:
Donnerstag, 12. August 2010
http://www.oekoenergie-blog.at/2010/08/erschutternde-doku-ozean-aus-plastik/#
Stimmt, erschütternd ist das allemal. Herr Strobl Ihre Ratlosigkeit in ehren, aber wieviel Kunststoff wird zB. beim neuen Reifeisengebäude im 2.Bezirk in Wien verbaut werden? Sind die (derzeit weil günstig und dämmen so angesagt ist) Styropofassaden nicht auch der helle Wahnsinn? Wird damit das ganze Haus beim Abriss zum Sondermüll? Steigen dadurch Lebenszykluskosten nicht in Utopische höhen? Gibt es nicht auch Baustoffe wie natürliche Dämmplatten aus zB. Holz oder Flachs, Lehmputz oder Tonputz, welche nie Bauschutt verursachen und wirklich nachhaltig sind?
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